Zwischen Kogge, Klimazone und Kanonenschauer
"Bremerhaven – Zwischen Kogge, Klimazone und Kanonenschauer"
Studienfahrt der 11. Klasse vom 21. bis 24. Juli
Am Montag, dem 21. Juli, machte sich ein Teil unserer 11. Klasse mit 17 neugierigen Schülerinnen und Schülern sowie den tapferen Begleitlehrern Herrn Silbe und Herrn Graf auf große Fahrt – und zwar Richtung Bremerhaven. Unser Ziel: das Havenhostel, das uns mit gemütlichen Zimmern und einem Frühstück begrüßte, das man ohne Übertreibung als "Hotelstandard" bezeichnen kann.
Montag – Kogge ahoi und Shoppinglust
Nach kurzem Frischmachen ging’s direkt zum Deutschen Schifffahrtsmuseum, wo uns nicht nur die salzige Meeresbrise, sondern auch die legendäre Bremer Kogge erwartete. Ein echtes Highlight – und dabei sprechen wir nicht nur von der beeindruckenden Größe des 600 Jahre alten Wracks. Abends durften wir dann unsere Freizeit individuell gestalten – sei es mit einem ausgedehnten Abendessen, einer kleinen Shoppingtour oder einfach dem Erkunden der Hafengegend.
Dienstag – Emotionale Zeitreisen und klimatische Extreme
Am zweiten Tag stand der Besuch im Deutschen Auswandererhaus auf dem Programm – ein echter Gänsehautmoment. Die interaktive Ausstellung ließ uns hautnah erleben, wie Millionen Menschen einst
Bremerhaven verließen, um in den USA, Australien oder Argentinien ihr Glück zu suchen. Besonders spannend: Am Ende konnten wir selbst nach auswandernden oder einwandernden Vorfahren suchen – einige wurden tatsächlich fündig und entdeckten Großväter oder Urgroßeltern in den Datenbanken!
Nach einer wohlverdienten Mittagspause wagten wir uns ins Klimahaus, das uns entlang des 8. Längengrades durch sämtliche Klimazonen dieser Erde führte – von der klirrenden Kälte der Arktis bis zur tropischen Hitze
des Regenwalds. Wer hier nicht ins Schwitzen (oder Frieren) kam, war wahrscheinlich aus Metall.
Zum Ausklang dieses intensiven Tages ging’s dann ins Jumpin (Trampolinpark) und ins Havenglow (Schwarzlicht-Minigolf), bevor wir gemeinsam in einem Restaurant einkehrten – und dort endlich auch etwas fanden, das nicht informativ, aber extrem lecker war.
Mittwoch – Nasse Füße in Cuxhaven (aber nicht durchs Watt)
Der dritte Tag führte uns nach Cuxhaven – oder besser gesagt: in eine Wasserwand. Es schüttete wie aus Kannen, und so fiel leider auch die geplante Wattwanderung ins Wasser (Wortspiel unbeabsichtigt).
Stattdessen gab es Freizeit mit Regenschirm und eine ziemlich wilde Hafenrundfahrt mit ordentlich Wellengang – fast wie Achterbahn, nur mit nassen Schuhen.
Am Abend zurück in Bremerhaven, stärkten wir uns noch einmal beim Abendessen, bevor wir uns zum gemeinsamen Public Viewing des Frauen-EM-Halbfinales trafen. Leider verlor das deutsche Team – was
zur Stimmung passte: viel Spaß, aber auch ein Hauch von „Heute ist nicht unser Glückstag“.
Donnerstag – Auf Wiedersehen, Nordsee!
Am Donnerstagmorgen hieß es dann: Taschen packen, Frühstück genießen und Abschied nehmen – mit vielen Eindrücken, Geschichten und einer Portion norddeutscher Wettererfahrung im Gepäck.
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Tau Besäuk bi denn „Zeddelmann“ Richard Wossidlo
(Text und Fotos: K. Studier)
Eine Zettelsammlung mit fast zwei Millionen Belegen, etwa 30.000 Kategorien, über 1.000 Beiträger – dies sind Zahlen, welche die Forschungstätigkeit Richard Wossidlos umreißen. Der Begründer der Volkskunde Mecklenburgs lebte von 1859 bis 1939 und trug im Laufe seines Lebens akribisch alles Mögliche zusammen, was zum Alltagsleben der Mecklenburger gehörte: z. B. Bräuche, Volkserzählungen, Sprichwörter, Volkslieder und -tänze, Kinderspiele, Flurnamen oder auch Gegenstände. Dazu bereiste der Feldforscher zum einen selbst die mecklenburgischen Orte, zum anderen baute er ein beeindruckend großes Netzwerk an Helfern auf. Natürlich erhielt Wossidlo die Informationen häufig in der im 19. Jahrhundert insbesondere up’n Dörp noch verbreiteten Regionalsprache: up Platt. So entstand eine bedeutende volkskundliche Sammlung, die das Wissen über die regionale Kultur und zugleich die niederdeutsche Sprache bewahrt.
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Wenn Musik Geschichte erzählt
"Ist das Leben nicht schön?" – Unser Song zum Thema Erinnerungskultur - Kriegsende in Demmin
(Text: Grundkurs Geschichte 12/2)
Endlich ist es soweit! Unser Lied „Ist das Leben nicht schön?“ ist nun als Video auf YouTube verfügbar. Entstanden ist der Song im Rahmen der 1. C-Woche beim Projekttag „Erinnerungskultur – Kriegsende in Demmin“. Unter der Leitung von Frau Balje haben wir uns intensiv mit diesem dunklen Kapitel der deutschen Geschichte auseinandergesetzt.
Ein besonderer Moment war die Uraufführung zur 21. Demminer Kunstnacht: Stellvertretend für den gesamten Geschichtskurs 12/2 haben Jil Salewski, Selma Bahls und Hannah Zilch das Lied live (Gesang und Klavier) präsentiert.
Schaut rein und hört euch das Ergebnis unserer Arbeit an!
Zwei Vorspielabende – junge Talente im Rampenlicht
In diesem Beitrag finden Sie die Berichte über zwei musikalische Veranstaltungen am Goethe-Gymnasium Demmin.
Sowohl der Vorspielabend als auch das Konzert des Leistungskurses Musik Klasse 12 boten unseren Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, ihr Können öffentlich zu präsentieren.
Die folgenden Berichte geben Einblicke in zwei gelungene Abende voller musikalischer Vielfalt und Engagement.
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Ganztagsangebote im zweiten Halbjahr
Im zweiten Halbjahr kann unsere Schule eine vielseitige Auswahl an Ganztagsangeboten anbieten.
Ob Unterstützung beim Lernen, kreative Projekte oder Bewegung – für unterschiedliche Interessen ist etwas dabei.
Die Angebote laden dazu ein, den Schulalltag aktiv zu gestalten und Neues auszuprobieren.