Wihnacht in uns‘ Klassrüm

Wihnacht in uns‘ Klassrüm – Niederdeutsch-Projekttag für die Musikklassen

(Text: K. Studier, Bilder: A. Selleng-Pätzold, P. Schienmann, K. Studier)

Der letzte Tag vor den Weihnachtsferien war für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6m und 7m sowie für die Niederdeutschprofilklasse 9 alles andere als ein gewöhnlicher Schultag. Mit viel Kreativität und Arbeitseifer hatte die 9. Klasse in den vergangenen Wochen ein niederdeutsches Weihnachtsprojekt für die Musikklassen geplant und vorbereitet. Am 19.12.2025 war es endlich so weit: Dat würd Wihnacht in uns‘ Klassrüm.

Hintergrund dieses Projektes war die Überlegung, zwischen den beiden Profilen unserer Schule, dem Musikzweig und dem Niederdeutschprofil, Berührungspunkte herzustellen und den Musikschülerinnen und -schülern einen Kontakt mit der Regionalsprache Niederdeutsch zu ermöglichen. Die Niederdeutschprofilklasse hatte zu diesem Zweck vier unterschiedliche Workshops mit verschiedenen weihnachtlichen Themenschwerpunkten entwickelt.

Nach der Begrüßung in der Aula führten die verantwortlichen Workshopleitenden der Profilklasse 9 die vier Teilnehmergruppen in die Räume unseres Anbaus. Diese hatten die Neuntklässlerinnen und Neuntklässler bereits weit vor dem eigentlichen Unterrichtsbeginn mit Sorgfalt und viel Liebe zum Detail für ihre jeweiligen Workshops vorbereitet.

Dem vorausgegangen waren in den vergangenen Monaten mehrere Projektarbeitsstunden im Niederdeutschunterricht, in denen unsere 12 Profilschülerinnen und -schüler der Klasse 9 in die Rolle der Lehrkräfte schlüpften. Sie wählten die Themen der vier Workshops und teilten diese untereinander auf. Nachdem sich die Dreiergruppen Gedanken über die Lernziele sowie motivierende und effektive Unterrichtsmethoden gemacht hatten, wurden 45-minütige Workshops mit einem Einstieg, einer Erarbeitungs- sowie einer Ergebnissicherungsphase geplant. Maßgabe war es, dass jeder Workshop eine kurze Präsentation hervorbringen sollte. Die Niederdeutschlernenden investierten viel Zeit und Mühe in die Planung der Stunden, die Gestaltung ansprechender Materialien und das Einüben ihrer Sprechanteile.  

So konnte dann am 19.12. den Musikklassen ein sorgfältig vorbereitetes, abwechslungsreiches Programm geboten werden. Im Rotationsprinzip durchliefen die Schülerinnen und Schüler die Workshops, welche durchgängig auf Niederdeutsch durchgeführt wurden. In Form einer Stationsarbeit zum Thema „Wihnachten up Platt“ vermittelten Bruno, Jonas und Till die notwendigen Grundlagen, um über Namen, Alter, Lieblingsfarben und Weihnachtsvorlieben schnacken zu können. Im Workshop von Alex, Johanna und Lene wurden Vokabeln kennen gelernt, in die Wörterbucharbeit eingeführt und „Wunschzeddel“ gestaltet. Am Ende konnten alle etwas œwer ehre Wihnachtswünsch vertellen. „Von Dannenböm un Glanzlichter“ lautete der Titel des Angebotes von Konstantin, Mary und Zoe. Hier schmückten die Teilnehmenden unter Nennung der niederdeutschen Begriffe einen Weihnachtsbaum und wurden angeleitet, ein inhaltlich passendes Gedicht mit korrekter niederdeutscher Aussprache anschaulich vorzutragen. „In de Wihnachtsbäckerie“ luden Finn, Jolina und Pia ein. Sie hatten den Raum A1 in eine Backstube verwandelt und erarbeiteten mit den Musikschülerinnen und -schülern unter musikalischer Begleitung durch Herrn Koch Rolf Zuckowskis bekanntes Weihnachtslied auf Plattdeutsch. Die geplante Aufführung des Puppentheaterstückes „Fru Holle“ musste leider krankheitsbedingt ausfallen. Doch sorgten Frau Selleng-Pätzold und Herr Koch für Ersatz, indem sie mit den Teilnehmenden niederdeutsche Weihnachtskarten gestalteten.

Am Ende des Projekttages versammelten sich alle bei Plätzchen und Lebkuchen in der Aula und präsentierten die Projektergebnisse. Geladen war auch der Weihnachtsmann, der sich beeindruckt von dem Lernerfolg zeigte und den Schülerinnen und Schülern zum Abschluss ein kleines Weihnachtspräsent mit niederdeutschem Bezug überreichte.

Die großartige Arbeit der Niederdeutschklasse würdigten die Musikschülerinnen und -schüler mit positivem Feedback und einem großen Applaus. Und die Niederdeutsch-Profilklasse 9 würde dieses Projekt im Jahr 2026 gern noch einmal durchführen.

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„Auffe aufn Berg und oba mit de Ski“

– ein Reisebericht über das Skilager nach Lappach

(Text: P. Dressler; Bilder: P. Dressler, A. Schmiedeberg, T. Sommer)

Am Samstag, dem 07. Januar 2023, starteten einige unserer Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen sowie drei Lehrpersonen (Herr Sommer, Herr Schmiedeberg, Frau Dressler) des Goethe-Gymnasiums erstmalig ins Skilager Richtung Südtirol nach Lappach. Am späten Nachmittag fuhr der Bus pünktlich ab. Erster Stopp: Neubrandenburg. Dort stiegen sowohl Mitglieder des Skiclubs als auch Berufsschüler und -schülerinnen der RBB Neubrandenburg GeSoTec zu. Nach einer ca. 14-stündigen Busfahrt erreichten wir am nächsten Morgen unser Ziel. Müde, aber aufgeregt bezogen wir die Zimmer, liehen Skimaterial aus und dann ging es bereits zum Mittag hoch auf den Berg. Ein Skibus holte uns direkt von unserer Unterkunft ab und fuhr uns ca. 30 Minuten zur Talstation. Dort stiegen wir in die Gondel, welche uns auf ca. 2000 Meter Höhe brachte. Nach dem Mittagessen begann die erste Einheit, während derer sich alle Teilnehmenden an die Umgebung und die Skigeräte gewöhnten. Die Einsteiger/-innen lernten bereits das Fahren im Schneepflug, das Bremsen sowie das Kurvenfahren. Mit den Fortgeschrittenen fuhren wir erste Pisten und erkundeten so das Skigebiet am Speikboden.

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Die nächsten Konzerte

Vorspielabend „Jugend musiziert“ am Goethe-Gymnasium Demmin, Musikgymnasium

Es ist Tradition, dass Schülerinnen und Schüler des Musikgymnasiums an dem renommierten Wettbewerb „Jugend musiziert“ teilnehmen. So wird unsere Schule auch am 21./22. Januar 2023.

Konzert „Jazz und Rock in der Aula“

Am Goethe-Gymnasium Demmin, Musikgymnasium wird endlich wieder gejazzt und gerockt. Am 25. Januar 2023 kehrt das Konzertformat „Jazz und Rock in der Aula“ zurück.

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Probeunterricht am Goethe-Gymnasium Demmin

Wann:                                  24.01.2023           07:40 Uhr bis ca. 13:00 Uhr

Wo:                                       am Goethe-Gymnasium Demmin, Musikgymnasium An der Mühle 7,  17109 Demmin

Was brauchst Du?           Federtasche, Block und Frühstück, nach dem Unterricht um 12:40 Uhr haben wir für dich ein kostenfreies Mittagessen in unserer Cafeteria geplant.

Anmeldung unter:           Sekretariat der Schule Tel: 0 39 98/22 20 67 Mail: sekretariat@ggdm.de

 

Wir freuen uns auf Euch!

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Weihnachtskonzert 2022

(Text: D. Irmer)

Am 14. Dezember 2022 fand endlich wieder das Weihnachtskonzert des Demminer Musikgymnasiums in der Kirche Sankt Bartholomaei statt. Zwei Jahre Zwangspause hatte es bis dahin gegeben. Somit war die Aufregung im Vorfeld groß.

Zwei Jahre Pause – das heißt nämlich unter anderem, dass unsere Klassen 5m, 6m und 7m dieses Konzert-Format zuvor noch nie mitgestalteten und entsprechend keinerlei Routine bei Abläufen und Räumlichkeiten hatten. Hinzu kamen Bedenken aufgrund der Erfahrungen aus der Kulturszene, dass es mit den Besucherzahlen nach dem Aufheben der Beschränkungen nicht gut aussehen soll… Dabei hatten wir das Konzert doch mit Orchester geplant! Alle Schülerinnen und Schüler wollten endlich wieder ihren Familien zeigen, wie gut sie musizieren und welche Freude sie dabei haben. Doch dann häuften sich die Erkrankungen und die Chorproben waren krankheitsbedingt immer weniger besucht. Zu allem Unglück erkrankte auch noch unser Chorleiter.

 

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Frohe Wihnacht juuch all!

Mit einem musikalischen Gruß auf Plattdeutsch lassen wir an dieser Stelle das alte Jahr ausklingen.

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Zweites Ensemblekonzert am Goethe-Gymnasium Demmin, Musikgymnasium

(Text: D. Irmer)

Die Aula war festlich dekoriert am Abend des 07. Dezember 2022, und zwar nicht mit dem für die Jahreszeit typischen Tannengrün, sondern mit großen Aufstellern, sogenannten Rollups, die u.a. auf zwei der teilnehmenden Quartette hinwiesen, die im Rahmen dieses zweiten Ensemblekonzertes in diesem Schuljahr zu sehen sein sollten. In Kombination mit dem geöffneten Flügel wusste Andreas Rosin, der Organisator und Initiator des Abends, die große Bühne bzw. die Chortreppen in kleine gemütliche Räume zu verwandeln, in denen die Teilnehmer, in der so gewonnenen kammermusikalischen Atmosphäre, agieren konnten.

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