Goethe geht unter? Schon wieder nicht!

Goethe geht unter? Schon wieder nicht!

Text: H. Graf

Vor einem Jahr stellten wir uns die Frage: „Kutterrudern – eine neue Tradition?“ Damals wagten wir uns als einziges Jugendteam ins Rennen, überraschten mit Platz 7 und bewiesen, dass man auch mit wenig Erfahrung und viel Teamgeist einiges bewegen kann. Nun, ein Jahr später, standen wir wieder an der Peene. Und eines kann vorweggenommen werden: Der Teamname „Goethe geht unter“ bleibt weiterhin eine reine Drohung.

Schon im Frühjahr, Mitte April, begann die Vorbereitung auf das Kutterrudern zum Peenefest 2026. Allerdings waren die Bedingungen dieses Mal deutlich sportlicher als im Vorjahr: Schmuddelwetter zu unseren Trainingszeiten, ein zeitweise streikender Kutter und eine , sagen wir , flexibel ausgelegte Trainingsbeteiligung sorgten dafür, dass wir bis zum Rennen am 31. Mai lediglich sieben Einheiten absolvieren konnten. Trotzdem fanden sich erneut elf mutige Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 bis 12 zusammen, um unsere Schule zu vertreten. Drei neue Ruderer und eine neue Ruderin verstärkten die Mannschaft, während der Rest bereits als „alte Hasen“ an den Start ging.

Mit sieben Jungen und drei Mädchen nahmen wir die Herausforderung an. Wer schon einmal einen ZK10-Kutter bewegt hat, weiß: Das ist kein gemütlicher Sonntagsausflug. Hier wird mit dem ganzen Körper gearbeitet. Umso bemerkenswerter war der Einsatz unserer drei Mädchen, die sich von den schweren Holzriemen nicht im Geringsten beeindrucken ließen.

Insgesamt traten in diesem Jahr die Rekordzahl von 14 Mannschaften an:

Peenepiranhas
Rustower Recken
Beinhart Drönnewitz
Beggerower Badebojen
e.dis Peenestrom
SV Einheit Demmin
Goethe geht unter
Vorwerker Rennschnecken
Chaoscrew
WOBAU Demmin
Wilde Eulen
Kuttermiezen
Kittelkutter (Krankenhaus)
Johanniter Angels
Und wieder einmal waren wir die einzige Jugendmannschaft im gesamten Feld der Erwachsenen.

Bereits vor der Auslosung gegen 17:25 Uhr war die Nervosität deutlich spürbar. Aber wie heißt es so schön? Wer aufgeregt ist, dem ist die Sache wichtig. Das Glück meinte es bei der Ziehung allerdings suboptimal mit uns: Startnummer 12! Fast ganz am Ende des Feldes. Das bedeutete vor allem: Warten, Füße in den Bauch stehen und die Konkurrenz beobachten. Zum Glück waren am Abend immer noch genügend treue Zuschauer an der Kaikante geblieben, um uns lautstark anzufeuern.

Als unser Startsignal endlich ertönte, war die Anspannung wie weggeblasen. Das Team arbeitete hochkonzentriert und absolut synchron. Keine Aussetzer, kein hektisches Rudern mit den Armen, stattdessen zog jeder Schlag sauber durchs Wasser. Genau so, wie wir es trainiert hatten. Beeindruckend verlief auch die Wende. Während diese im Training gelegentlich noch für Diskussionen, akute Verwirrung oder sehr kreative Interpretationen meiner Kommandos gesorgt hatte, funktionierte sie im Wettkampf nahezu perfekt. Alle Riemen wurden gleichmäßig eingesetzt, die Mannschaft blieb fokussiert und der Kutter drehte sich wie auf dem sprichwörtlichen Bierdeckel um die Boje.

Auf der Rücktour wurde es dann erwartungsgemäß schmerzhaft - der Endspurt gegen das Laktat. Die Kräfte schwanden, die Arme wurden schwer und die Lungen machten unmissverständlich klar, dass sie mit dieser akuten Sauerstoffarmut nicht vollständig einverstanden waren. Doch niemand ließ locker. Jeder Schlag wurde konsequent ins Ziel geprügelt. Als wir die Ziellinie überquerten, blieb die Uhr bei ca. 3:52 Minuten stehen. Schneller als im Vorjahr! Bei der Siegerehrung folgte schließlich die Belohnung: Platz 7! Wieder Platz 7! Nur rund fünf Sekunden trennten uns vom nächstbesseren Rang. Vor uns landeten wohlgemerkt ausschließlich reine Männerteams, alle anderen gemischten Mannschaften konnten wir eiskalt hinter uns lassen. Für ein Schülerteam inmitten erfahrener Erwachsenen-Crews ist das eine Leistung, auf die wir mehr als stolz sein können.

Mein herzlicher Dank gilt deshalb:

Finn, Tizian, Stuart, Richard, Jason, Edgar, Lovis, Cindy, Luna, Emil und Leeloo.

Ihr habt unsere Schule hervorragend vertreten und gezeigt, was mit Einsatz, Zusammenhalt und Durchhaltevermögen möglich ist.

Ein besonderer Dank geht außerdem an Frau Meier für die kurzfristige Anfertigung der neuen Teamshirts.

Zum Schluss bleibt noch ein kleiner Wermutstropfen: Mit Finn, Tizian, Jason und Richard verlassen uns vier Zwölftklässler, die wichtige Stützen unseres Teams waren. Vielen Dank für euren Einsatz auf und neben dem Wasser! Das bedeutet im Umkehrschluss: Wir brauchen Nachwuchs! Wer Lust auf echten Teamgeist, sportliche Herausforderungen und die wahrscheinlich lautesten Kommandos des gesamten Peenefests hat, darf sich gerne melden.

Und die Frage aus dem Vorjahr? Ist Kutterrudern am Goethe-Gymnasium inzwischen eine Tradition? Die Antwort wird die Zukunft geben. Aber nach zwei Jahren, zwei starken Auftritten und jeder Menge Begeisterung stehen die Chancen gar nicht schlecht.

Bis zum nächsten Jahr. Ganz wahrscheinlich!

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Neueste Beiträge

Jazz und Rock in der Aula

Text: Dietrich Irmer    Fotos: Medienklub
Fast schon als Ritual kommt die Konzertveranstaltung in unserem Jahreskreis daher, die nicht klassische Musik in ihr thematisches Zentrum rückt. Beim Konzert „Jazz und Rock in der Aula“ werden nicht nur Unterrichtsergebnisse präsentiert. Die Schüler musizieren hier gerne auch Musik, die sie in ihrer knapp bemessenen Freizeit praktizieren.
Eingerahmt von der Bigband, die ihre Arbeitsergebnisse des ersten Schulhabjahres präsentiert, kommen die unterschiedlichsten Besetzungen und Ensembles von der 5. bis zur 12. Klasse zu Gehör. Es begannen die Bläserklassen 5mb und 6mb, die unter der Leitung von Frau Leddig Kostproben ihres Repertoires boten. So begeisterten die Fünftklässler mit dem „Hard Rock Blues“ die Zuhörer. Unterstützt wurden sie durch die Rhythmusgruppe der Bigband und einem deftigen Gitarrensolo von Denis Hoffmann. Die Sechstklässler überraschten das Publikum dadurch, dass sie ihr Bläserarrangement des Spirituals „Kum Ba Ya“ auch als Chor vortrugen.

 

 

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Erfolgreiche Teilnahme bei „Jugend musiziert“


Wir gratulieren unseren erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern

Emily Bartsch und Vanessa Löwner, 23 Punkte und Weiterleitung zum Landeswettbewerb,
Lea Witkowski und Margarete Ohly, 23 Punkte und Weiterleitung zum Landeswettbewerb,
Paul Guderle (Musikschule Malchin), 24 Punkte und Weiterleitung zum Landeswettbewerb,
Shoghik Andreasyan, 25 Punkte und Weiterleitung zum Landeswettbewerb,
Aylin Ewert (Musikschule Stralsund), 25 Punkte und Weiterleitung zum Landeswettbewerb,
sowie unseren Kollegen

Frau Bethage,
Frau Gnau,
Frau Kwon und
Herrn Rosin.

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Konzert Jazz und Rock in der Aula

Eine der Traditionen am Goethe-Gymnasium Demmin, Musikgymnasium stellt das Konzert "Jazz und Rock in der Aula" dar. Jazz- und Rockliebhaber laden wir herzlich zum Besuch unserer Veranstaltung am 30. Januar 2019 um 19:00 Uhr ein. Auch in diesem Jahr werden sich wieder zahlreiche musikalische Ensembles und Projekte des Goethe-Gymnasium Demmin, Musikgymnasium wie die Bigband oder die Musikklassen mit Bläserausbildung präsentieren. Des Weiteren haben wir die Band der Schule Sonnenhof zu Gast.

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Rückblick auf die Weihnachtskonzerte 2018

Im Dezember 2018 gestaltete unsere Schule 3 verschiedene Weihnachtskonzerte. Der Spatzenchor trat mit den Bläsern der fünften und sechsten Klasse in der Aula auf. Weiterhin fand am 11. Dezember das traditionelle Konzert für die Schüler in der Demminer Bartholomaei Kirche statt. Das Weihnachtskonzert gemeinsam mit den ehemaligen Schülern des Musikgymnasiums am 15. Dezember war ein besonderer Höhepunkt.
Der Medienklub stellt an dieser Stelle einige Eindrücke vor.

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Workshop English and music

By our English Reporter: Thorben
On Monday, 22nd October 2018, my school – the Goethe-Gymnasium Demmin – was visited by Richard Howell. This is a very famous American jazz and studio musician.
My class has been meeting him from period six to eight. During this time, he told us many interesting facts about the history of slavery, blues, jazz and the working songs. As soon as we came into the room, he played songs on his saxophone. Afterwards we made music together with him. This was a lot of fun for all of us. We were not in a good mood that day but he made us laugh by telling jokes. We were also expected to participate actively. Edgar said about this lesson: ”it was very great“. We learned a song together, which our teachers liked a lot. Taking pictures with him was the end of our meeting.

To sum up I can say that everybody learned a lot and we had much fun. I would be very happy, if I met him again.

 

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Spatzenchor und Kinderchor in Lubmin

Text und Fotos: Kristin studier
Während des Chorprobenlagers vom 28. bis 30. November 2018 bereiteten sich der Spatzenchor und auch der Kinderchor auf die anstehenden Weihnachtskonzerte des Musikgymnasiums sowie auf das Jubiläumskonzert am 22. März 2019 in der Konzertkirche Neubrandenburg vor. Die Chöre und ihre Chorleiter Luise Leddig und Stefan Müller nutzten die zur Verfügung stehende Zeit intensiv für die Proben.

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