Erster Vorspielabend im Schuljahr 2020/21
(Text: I. Bethage, Fotos: D. Irmer)
Nach einer durch den Corona-Virus bestimmten konzertfreien Zeit konnte am 30. September 2020 endlich wieder ein Vorspielabend der Schülerinnen und Schüler des Musikgymnasiums Demmin stattfinden. Der Veranstaltungsort musste wegen der strengen Hygieneauflagen des Gesundheitsamtes vom Chorprobenraum in die Aula verlegt werden.
Nachdem die Daten der Gäste am Einlass erfasst wurden, konnten sich ein teilnehmender Schüler und ein Elternteil auf extra angeordneten Plätzen im Abstand von mindestens zwei Metern zum nächsten Paar setzen. Das Programm wurde von Musikschülerinnen und -schülern der Klassen 5 bis 10 aus den Fachgruppen Klavier, Gesang und Klarinette/Saxophon gestaltet.
Es war erfrischend zu erleben, mit wie viel Spaß und Freude Musik aus verschiedenen Zeitepochen, in unterschiedlichen Besetzungen und Stilrichtungen zum Klingen gebracht wurde. Alle Musizierenden konnten mit ganz eigenen Interpretationen überzeugen, zeigten sich sicher und souverän bei der Bewältigung technischer und musikalischer Herausforderungen.
Herzlichen Dank für den gelungenen Konzertabend!
Ida und Lia (5m)
Jule, Oskar und Franz (6m)
Carl, Heinrich, Jil, Levke, Marlon, Helge und Selma (7m)
Theo, Leonie, Franziska und Ngoc (8m)
Anne, Queenie, Lucy, Paul und Younis (9m)
Viola und Emily (10m)
Instrumentallehrer und Hans Regel (FSJ)
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Am 10. Juni 2026 um 18.00 Uhr laden die Gesangsklassen des Goethe-Gymnasium Demmin, Musikgymnasium zum traditionellen Liederabend in die Aula der Schule ein.
Es singen alle Schülerinnen und Schüler mit dem Hauptfach Gesang ab Klassenstufe 10 – mit einem abwechslungsreichen Programm zwischen Klassik, Musical und modernen Klangfarben.
Der Eintritt ist frei.
Ein Abend für alle, die starke Stimmen, musikalische Leidenschaft und besondere Konzertatmosphäre erleben möchten.
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Tau Besäuk bi denn „Zeddelmann“ Richard Wossidlo
(Text und Fotos: K. Studier)
Eine Zettelsammlung mit fast zwei Millionen Belegen, etwa 30.000 Kategorien, über 1.000 Beiträger – dies sind Zahlen, welche die Forschungstätigkeit Richard Wossidlos umreißen. Der Begründer der Volkskunde Mecklenburgs lebte von 1859 bis 1939 und trug im Laufe seines Lebens akribisch alles Mögliche zusammen, was zum Alltagsleben der Mecklenburger gehörte: z. B. Bräuche, Volkserzählungen, Sprichwörter, Volkslieder und -tänze, Kinderspiele, Flurnamen oder auch Gegenstände. Dazu bereiste der Feldforscher zum einen selbst die mecklenburgischen Orte, zum anderen baute er ein beeindruckend großes Netzwerk an Helfern auf. Natürlich erhielt Wossidlo die Informationen häufig in der im 19. Jahrhundert insbesondere up’n Dörp noch verbreiteten Regionalsprache: up Platt. So entstand eine bedeutende volkskundliche Sammlung, die das Wissen über die regionale Kultur und zugleich die niederdeutsche Sprache bewahrt.
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