Erfolgreiche Teilnahme am 58. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“
(Text: K. Studier)
Nachdem Emily Bartsch und Anne Haunschild zum Bundeswettbewerb von „Jugend musiziert“ weitergeleitet wurden, erarbeiteten sie mit ihren Lehrerinnen Frauke Gnau und Silke Vogler trotz aller erschwerenden aktuellen Umstände und neben den Anstrengungen des Distanzunterrichtes einen neuen Videobeitrag, der eingereicht werden konnte. Die Kraft und Zeit, die sie in die Proben, das Aufnehmen und das – diesmal erlaubte – Zurechtschneiden des Programmes investierten, hat sich nun ausgezahlt: Emily und Anne erreichten mit 21 Punkten einen der dritten Preise beim 58. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“.
Zu dieser großartigen Leistung gratulieren wir ganz herzlich.
Die beiden Schülerinnen der Klassen 9m und 10 m traten in diesem Jahr in der Kategorie „Duo Kunstlied“ an. Ihr Programm umfasste mehrere Stücke:
o „Italien“ (Fanny Mendelssohn)
o „Die Meise“ (Ilse Fromm-Michaels)
o „Wenn sich zwei Herzen scheiden“ (Felix Mendelssohn Bartholdy)
o „Schwesterlein“ (Johannes Brahms)
o „Seligkeit“ (Franz Schubert)
„Wir hatten uns schon sehr gefreut, überhaupt beim Bundeswettbewerb mitmachen zu dürfen, und dann auch noch einen Preis zu bekommen, ist toll. Der Aufwand hat sich gelohnt!“, fasst Emily, die später gern selbst Musik unterrichten möchte, abschließend zusammen. Während Anne sich im kommenden Schuljahr dem Orgelspiel anstatt dem Klavierspiel zuwendet, bereitet sie sich bereits mit ihren Mitschülerinnen der 10 m auf den kommenden Wettbewerb „Jugend musiziert“ vor. Bei diesem werden sie als Gesangsensemble antreten.
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(Text und Fotos: K. Studier)
Eine Zettelsammlung mit fast zwei Millionen Belegen, etwa 30.000 Kategorien, über 1.000 Beiträger – dies sind Zahlen, welche die Forschungstätigkeit Richard Wossidlos umreißen. Der Begründer der Volkskunde Mecklenburgs lebte von 1859 bis 1939 und trug im Laufe seines Lebens akribisch alles Mögliche zusammen, was zum Alltagsleben der Mecklenburger gehörte: z. B. Bräuche, Volkserzählungen, Sprichwörter, Volkslieder und -tänze, Kinderspiele, Flurnamen oder auch Gegenstände. Dazu bereiste der Feldforscher zum einen selbst die mecklenburgischen Orte, zum anderen baute er ein beeindruckend großes Netzwerk an Helfern auf. Natürlich erhielt Wossidlo die Informationen häufig in der im 19. Jahrhundert insbesondere up’n Dörp noch verbreiteten Regionalsprache: up Platt. So entstand eine bedeutende volkskundliche Sammlung, die das Wissen über die regionale Kultur und zugleich die niederdeutsche Sprache bewahrt.
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