Digitale Risiken verstehen – ein Medienprojekt der 10. Klassen
Text: Alexander Guse
Bilder/Videos: Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen – Schuljahr 2025/2026
Das Netz als sicherer Ort: Wenn Schülerinnen und Schüler selbst zu Aufklärern werden
Wie erkennt man Fake News? Warum wird Cybermobbing häufig unterschätzt? Und wie lässt sich verhindern, dass digitale Medien zur Belastung werden? Mit diesen Fragen setzten sich drei 10. Klassen des Goethe-Gymnasiums Demmin, Musikgymnasiums, über mehrere Wochen intensiv auseinander.
Möglich wurde das Projekt durch die Förderung der Deutschen Postcode Lotterie sowie die Zusammenarbeit von DigitalSchoolStory und JUUUPORT. Ziel war es, Medienkompetenz nicht nur theoretisch zu vermitteln, sondern Jugendliche selbst zu Gestalterinnen und Gestaltern digitaler Aufklärungsarbeit zu machen.
Anstelle klassischer Unterrichtsformen recherchierten die Schülerinnen und Schüler eigenständig, diskutierten eigene Erfahrungen, entwickelten Storyboards und produzierten kurze Videos für soziale Netzwerke. Dabei bereiteten sie Themen wie Cybermobbing, Cybergrooming, Mediensucht, Fake News und digitale Grenzüberschreitungen so auf, dass sie für Gleichaltrige verständlich, lebensnah und nachvollziehbar vermittelt werden konnten.
Lernen mit echtem Lebensweltbezug
Bereits in den ersten Projektstunden wurde deutlich, wie präsent die behandelten Themen im Alltag der Jugendlichen sind. Nahezu jede Gruppe konnte Beispiele aus dem eigenen Umfeld oder dem Freundeskreis einbringen. Aus diesen Gesprächen entwickelten sich zentrale Fragestellungen:
Warum wird Cybermobbing oft unterschätzt?
Woran erkenne ich Fake News?
Wie viel Bildschirmzeit ist eigentlich noch gesund?
Was kann ich tun, wenn jemand online belästigt oder ausgegrenzt wird?
Mit Unterstützung der Materialien von JUUUPORT erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler fundierte Antworten und überführten diese in kreative Kurzvideos. Dabei übernahmen sie die Verantwortung für den gesamten Produktionsprozess – von der Recherche über die Entwicklung eines Storyboards bis hin zu Dreh, Schnitt und einem Konzept für die Veröffentlichung.
Ein besonderes Highlight war das Feedback professioneller Social-Media-Creator. Die Jugendlichen erhielten wertvolle Rückmeldungen zu ihren Ideen und erfuhren, wie Inhalte auf Plattformen wie TikTok, Instagram oder YouTube verständlich, zielgruppengerecht und wirkungsvoll vermittelt werden können.
Medienkompetenz durch eigenes Handeln
Im Verlauf des Projekts wurde deutlich, dass Medienkompetenz nicht allein durch Regeln oder theoretisches Wissen entsteht, sondern vor allem durch aktives Ausprobieren und eigenes Handeln. Die Schülerinnen und Schüler lernten, Informationen kritisch zu hinterfragen, digitale Risiken frühzeitig zu erkennen und Verantwortung für ihr eigenes Verhalten im Netz zu übernehmen.
Gleichzeitig stärkten sie Kompetenzen, die weit über die Medienbildung hinausreichen. Teamarbeit, Kreativität, Kommunikation, Problemlösefähigkeit und selbstständiges Arbeiten waren während des gesamten Projekts zentrale Bestandteile des Lernprozesses.
Stimmen aus dem Projekt
„Am Anfang dachte ich, Cybermobbing kennen wir doch alle. Aber erst bei der Arbeit am Video habe ich verstanden, wie stark einzelne Kommentare Menschen verletzen können.“
„Wir haben gelernt, wie schnell man auf Fake News hereinfallen kann. Jetzt prüfe ich Informationen viel genauer als vorher.“
„Besonders gut fand ich, dass wir nicht nur über Probleme gesprochen haben, sondern selbst etwas entwickeln konnten, das anderen Jugendlichen hilft.“
Lehrkräftezitat: Alexander Guse, Lehrer am Goethe-Gymnasium Demmin
„Die Schülerinnen und Schüler waren von Beginn an deutlich engagierter als in klassischen Unterrichtsformaten. Besonders beeindruckt hat mich, wie offen sie über eigene Erfahrungen gesprochen und daraus kreative Lösungsansätze entwickelt haben. Die Verbindung von Medienbildung, Prävention und eigener Medienproduktion schafft eine Relevanz, die Jugendliche unmittelbar erreicht und nachhaltig wirkt.“
Prävention auf Augenhöhe
Das Projekt wurde am Goethe-Gymnasium Demmin von Alexander Guse begleitet. Ziel war es, Medienkompetenz nicht nur zu vermitteln, sondern Schülerinnen und Schüler dazu zu befähigen, Verantwortung für ihr eigenes Handeln im digitalen Raum zu übernehmen und ihr Wissen an andere Jugendliche weiterzugeben.
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie moderne Präventionsarbeit gelingen kann: lebensnah, kreativ und auf Augenhöhe. Dank der Förderung der Deutschen Postcode Lotterie sowie der Zusammenarbeit mit DigitalSchoolStory und JUUUPORT wurden Jugendliche nicht nur für digitale Risiken sensibilisiert. Sie entwickelten sich selbst zu Botschafterinnen und Botschaftern eines respektvollen, verantwortungsbewussten und sicheren Umgangs mit digitalen Medien – und leisteten damit einen wichtigen Beitrag zu einer starken digitalen Schulgemeinschaft.
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Elternbrief zum Schuljahr 2023/24
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das Schuljahr ist gestartet und neben dem ganz normalen Alltag haben wir viele Events geplant, bei denen Sie Ihr Kind musikalisch erleben können.
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Kurs zur Vorbereitung auf die Eignungsprüfung
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Auch im Schuljahr 2023/24 kann ein Kurs zur Vorbereitung auf die Eignungsfeststellung für die künftige Musikklasse der Klassenstufe 5 am Goethe-Gymnasium Demmin, Musikgymnasium eingerichtet werden.
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(Text: K. Studier)
Die Adolf-Pompe-Straße, der Gesellius-Platz, die Hermann-Eichblatt-Siedlung – diese uns alltäglich umgebenden Spuren Demminer Persönlichkeiten zeugen von den Menschen, die hier aktiv waren, sich für die Belange der Stadt und die Umgebung einsetzten, das gesellschaftliche Leben mitgestalteten. An einem Ort laufen ihre Lebenswege zusammen, nämlich auf dem Demminer Friedhof in der Jarmener Straße. Dort soll nun ein Gedenk- und Informationspfad entstehen, welcher für Besucherinnen und Besucher Informationen über die Akteure und Akteurinnen Demmins bereithält. Und so widmen sich Schülerinnen und Schüler unserer Schule den „Lebensspuren“ dieser Personen im Rahmen des gleichnamigen Projektes. Dieses wird in einer Kooperation zwischen unserer Schule, der Evangelischen Kirchengemeinde St. Bartholomaei und der Stadt Demmin durchgeführt. Am 04. September 2023 kamen in der Aula unserer Schule Vertreterinnen und Vertreter dieser Institutionen zusammen, um den Arbeitsprozess feierlich zu eröffnen.
Der Start in das neue Schuljahr
Der Start in das neue Schuljahr: Begrüßung unserer neuen Klassen
(Text: D. Irmer und K. Studier)
An welcher Schule beginnt das Schuljahr mit einem Konzert? Natürlich am Goethe-Gymnasium Demmin, Musikgymnasium.
In der Aula unserer Schule wurden am ersten Schultag des Schuljahres 2023/23 zunächst die Klassen 7a und 7b von Herrn Schuldt und Herrn Jux, ihren neuen Klassenleitern, in Empfang genommen, um in eine Einführungs- und Methodenwoche mit vielfältigen Angeboten zu starten. Im Anschluss daran fand die Begrüßung der 5m statt. Der Schulleiter Herr Sommer fand jeweils herzliche Worte, um die neuen Schülerinnen und Schüler in unserer Einrichtung willkommen zu heißen und ihnen zu vermitteln, dass unsere Schule in den kommenden Jahren eine Art zu Hause für sie werden kann.
Die Made als Rap
Kreativ ging es vor einiger Zeit im Deutschunterricht der 6. Klasse zu.
Aufgabe war es, das Gedicht „Die Made“ von Heinz Erhardt in neuem Gewand zu präsentieren.
Samira, Lovis und Simon entschieden sich, daraus einen Rap zu kreieren. Die von den drei Schülerinnen und Schülern selbst gestaltete Rhythmik wurde so begeistert aufgenommen, dass sie sich auf Empfehlung der Deutschlehrerinnen Frau Sommer und Frau Schulz entschieden, das Stück aufzunehmen. Das Ergebnis könnt ihr hier hören:
Text: Heinz Erhardt
Textrhythmik: Samira, Lovis und Simon
Musik: Martin Koch
Klavierabend mit Rira Kwon-Rosin
Klavierabend mit Rira Kwon-Rosin
(Text: D. Irmer)
Ein besonderes Konzerterlebnis zum Ende des Schuljahres bescherte uns Frau Rira Kwon-Rosin am 05. Juli 2023 in der Aula des Demminer Musikgymnasiums. Mit Werken von Gabriel Pierné, Claude Debussy, dem Rostocker Johannes Schondorf und Gabriel Fauré zog sie einen Bogen von der Spätromantik bis zum Impressionismus. In der Mitte des Konzertes hatte sie Werke des eher weniger bekannten Rostocker Komponisten Johannes Schondorf platziert. Die Lebenszeit all jener Komponisten umspannte die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts und ragte in das 20. Jahrhundert hinein. Trotz dieser Gemeinsamkeit hatte jeder seine ganz eigene Tonsprache.