Demminer Lebensspuren
Start des Projektes „Demminer Lebensspuren“ am Goethe-Gymnasium Demmin, Musikgymnasium
(Text: K. Studier)
Die Adolf-Pompe-Straße, der Gesellius-Platz, die Hermann-Eichblatt-Siedlung – diese uns alltäglich umgebenden Spuren Demminer Persönlichkeiten zeugen von den Menschen, die hier aktiv waren, sich für die Belange der Stadt und die Umgebung einsetzten, das gesellschaftliche Leben mitgestalteten. An einem Ort laufen ihre Lebenswege zusammen, nämlich auf dem Demminer Friedhof in der Jarmener Straße. Dort soll nun ein Gedenk- und Informationspfad entstehen, welcher für Besucherinnen und Besucher Informationen über die Akteure und Akteurinnen Demmins bereithält. Und so widmen sich Schülerinnen und Schüler unserer Schule den „Lebensspuren“ dieser Personen im Rahmen des gleichnamigen Projektes. Dieses wird in einer Kooperation zwischen unserer Schule, der Evangelischen Kirchengemeinde St. Bartholomaei und der Stadt Demmin durchgeführt. Am 04. September 2023 kamen in der Aula unserer Schule Vertreterinnen und Vertreter dieser Institutionen zusammen, um den Arbeitsprozess feierlich zu eröffnen.
Herr Sommer, unser Schulleiter, dankte in seiner Eröffnungsrede den Schülerinnen und Schülern für ihre Bereitschaft zur Mitarbeit am Projekt und wünschte ihnen für dasselbe viel Erfolg und interessante Gespräche. Im Anschluss überreichte die Projektleiterin Frau Sommer allen Teilnehmenden die Beauftragungsurkunde. Neun Schülerinnen und Schüler aus der Klassenstufe 12 hatten sich nach der Projektvorstellung mit Rundgang auf dem Friedhof im vergangenen Schuljahr dazu entschlossen, einen Forschungsauftrag zu übernehmen und eine zusätzliche komplexe Leistung zu erbringen. Sie werden in den kommenden Monaten selbstständig die Biografien von Demminer Persönlichkeiten erforschen und sich auf deren Spuren begeben, um Informationen und ggf. Bildmaterial für eine Gedenktafel zusammenzutragen. Zur Seite stehen den Forschenden bei der Recherche die Experten Herr Krüger und Herr Häberer, welche sie beraten und ihnen auch methodisch den Zugang zum außerschulischen Lernort Archiv eröffnen werden, Pastorin Voll von der Kirchengemeinde sowie die mitverantwortlichen Lehrer Herr Hempel und Herr Asmus. Alle zwei Wochen wird es feste Termine außerhalb der Unterrichtszeit geben, die für Konsultationen genutzt werden können. Auf diese Art sollen bis zum 15. Dezember 2023 die Informationstexte für die Gedenktafeln des Erinnerungspfades entstehen, welcher dann während der 19. Demminer Kunstnacht am 20. April 2024 eröffnet werden soll.
So leisten unsere Schülerinnen und Schüler in diesem Schuljahr einen wertvollen Beitrag zur Demminer Erinnerungs- und Gedenkkultur. Um es mit Adolf Pompes Worten zu sagen, werden die Geister der Erinnerung in Demmin dann nicht mehr nur „von dem Lande meiner Heimat […], hellem Meeresstrande, düsterm Waldrevier“ sprechen, sondern auch von den einzelnen Menschen, die für die Stadt und ihre Gemeinschaft etwas bewirkt haben und die dadurch wertgeschätzt werden.
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Tau Besäuk bi denn „Zeddelmann“ Richard Wossidlo
(Text und Fotos: K. Studier)
Eine Zettelsammlung mit fast zwei Millionen Belegen, etwa 30.000 Kategorien, über 1.000 Beiträger – dies sind Zahlen, welche die Forschungstätigkeit Richard Wossidlos umreißen. Der Begründer der Volkskunde Mecklenburgs lebte von 1859 bis 1939 und trug im Laufe seines Lebens akribisch alles Mögliche zusammen, was zum Alltagsleben der Mecklenburger gehörte: z. B. Bräuche, Volkserzählungen, Sprichwörter, Volkslieder und -tänze, Kinderspiele, Flurnamen oder auch Gegenstände. Dazu bereiste der Feldforscher zum einen selbst die mecklenburgischen Orte, zum anderen baute er ein beeindruckend großes Netzwerk an Helfern auf. Natürlich erhielt Wossidlo die Informationen häufig in der im 19. Jahrhundert insbesondere up’n Dörp noch verbreiteten Regionalsprache: up Platt. So entstand eine bedeutende volkskundliche Sammlung, die das Wissen über die regionale Kultur und zugleich die niederdeutsche Sprache bewahrt.
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Wenn Musik Geschichte erzählt
"Ist das Leben nicht schön?" – Unser Song zum Thema Erinnerungskultur - Kriegsende in Demmin
(Text: Grundkurs Geschichte 12/2)
Endlich ist es soweit! Unser Lied „Ist das Leben nicht schön?“ ist nun als Video auf YouTube verfügbar. Entstanden ist der Song im Rahmen der 1. C-Woche beim Projekttag „Erinnerungskultur – Kriegsende in Demmin“. Unter der Leitung von Frau Balje haben wir uns intensiv mit diesem dunklen Kapitel der deutschen Geschichte auseinandergesetzt.
Ein besonderer Moment war die Uraufführung zur 21. Demminer Kunstnacht: Stellvertretend für den gesamten Geschichtskurs 12/2 haben Jil Salewski, Selma Bahls und Hannah Zilch das Lied live (Gesang und Klavier) präsentiert.
Schaut rein und hört euch das Ergebnis unserer Arbeit an!
Zwei Vorspielabende – junge Talente im Rampenlicht
In diesem Beitrag finden Sie die Berichte über zwei musikalische Veranstaltungen am Goethe-Gymnasium Demmin.
Sowohl der Vorspielabend als auch das Konzert des Leistungskurses Musik Klasse 12 boten unseren Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, ihr Können öffentlich zu präsentieren.
Die folgenden Berichte geben Einblicke in zwei gelungene Abende voller musikalischer Vielfalt und Engagement.
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Ganztagsangebote im zweiten Halbjahr
Im zweiten Halbjahr kann unsere Schule eine vielseitige Auswahl an Ganztagsangeboten anbieten.
Ob Unterstützung beim Lernen, kreative Projekte oder Bewegung – für unterschiedliche Interessen ist etwas dabei.
Die Angebote laden dazu ein, den Schulalltag aktiv zu gestalten und Neues auszuprobieren.
Auf dem Weg nach Regensburg – große Bühne für große Talente
Herausragende Erfolge beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ mit Qualifikation für den Bundeswettbewerb
Am Wochenende fand der Landeswettbewerb "Jugend musiziert" in Waren statt. Auch in diesem Jahr waren Schüler unserer Schule am Wettbewerb beteiligt.
Wir gratulieren unseren erfolgreichen Teilnehmern und ihren Lehrkräften am Landeswettbewerb "Jugend musiziert":
Elenor Garbe ( Horn) mit ihrem Hornquartett, 24 Punkte, 1. Preis und die Weiterleitung zum Bundeswettbewerb in Regensburg
Clara Zähring und Helge Jahnke (Klarinette) mit ihrem Klarinettentrio, 24 Punkte, 1. Preis und Weiterleitung zum Bundeswettbewerb in Regensburg
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Bericht des Nordkurier über den Bläserworkshop in Demmin
Mit freundlicher Genehmigung des Nordkurier
Text: Anke Krey Fotos: Ralf Scheunemann
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